Über mich

In meinem Beruf als Shiatsu-Praktikerin fühle ich mich angekommen. Ich freue mich darauf, Menschen mit meiner Arbeit begleiten zu dürfen.

Mein beruflicher Weg begann in den 1980er Jahren mit einer Lehre als Bauzeichnerin und einer Weiterbildung zur Bautechnikerin und damit einer jahrelangen Arbeit im eher männlich („yang“) geprägten Baugeschäft. Mit vielen weiblichen („ying“) Facetten kam ich später über die Mutterrolle in Berührung. Der Versuch, beides unter einen Hut zu bringen, führte mich über kurz oder lang in eine tiefe Erschöpfungskrise. Zu dieser Zeit kam ich das erste Mal mit Shiatsu in Berührung. In dem Raum, der für mich während der Zuwendung in der Shiatsu-Berührung entstand, konnte ich mich wieder spürend selbst wahrnehmen und neue Kraft schöpfen. Ich beendete meine Arbeit in der Bauwelt und erfüllte mir einen lang gehegten Wunsch: Studieren. Irgendwann schubste mich das Leben von dem Ziel, Grundschullehrerin zu werden, noch einmal in eine andere Richtung. Ich empfand mich als eingeengt in dem System Schule. Zudem hatte sich – angeregt durch meine regelmäßige Praxis der Kampfkunst Aikido, sowie alternative therapeutische und spirituelle Praktiken – mein persönlicher Horizont erweitert. Insbesondere die positive Erfahrung mit Körperarbeit und die daraus erwachsende Bedeutung von Berührung haben mich auf die Spur meines inneren Wesens und damit zum Shiatsu geführt. Ich fühlte mich von der achtsamen energetischen Körperarbeit angezogen und absolvierte schließlich eine Shiatsu-Ausbildung beim Isom-Institut in Bonn-Beuel.

SONY DSC
Britta Artmann, Shiatsu-Praktikerin (GSD*)

* Gesellschaft für Shiatsu Deutschland